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2016 Von Guest author

27.01.2016

Das neue Jahr ist nun schon 27 Tage alt. Das letzte Konfetti ist endlich aus den Haaren gewaschen und der Feiertagskater ist endgültig verflogen. Zeit also, sich ernsthaft mit der Frage zu beschäftigen, was man selbst im Jahre 2016 erreichen möchte. 

Ich habe mal gelesen, dass der Monat Januar in etwa dieselbe Motivationskurve haben soll wie ein Montag. Frisch und erholt setzt man sich Ziele, Wünsche und Richtungen für seine Reise durch das neue Jahr. Demzufolge sollte jeder für sich grundlegend die Frage klären, was er für sich erreichen möchte. Zielsetzungen wie Reisewünsche, neue Leidenschaften oder gar kreatives Schaffen sollen hierbei für sich reflektiert und als große Investition in sein Selbst betrachtet werden. Kurzum: ein jeder sollte einen Mehrwert für sich selbst suchen und/oder schaffen. 

Das hat zum einen den Grund der Selbstmotivation und zum anderen der Steigerung der eigenen Lebensqualität und bietet nebenbei den netten Nebeneffekt des organisatorischen Überblicks. Persönliche Zielsetzungen sind nicht selbstverständlich; so zeugen diese von Charakter und Willen. Schließlich müssen Zielsetzungen überhaupt erst einmal erdacht und formulieret werden. Auch zeugen Wünsche und Ziele von einem Glauben an die eigene Persönlichkeit und beinhalten zugleich allerhand Selbstmotivierendes. Ich für meinen Teil habe sämtliche Ziele und Wünsche in mein Motivationsbüchlein geschrieben und immer, wenn es mal nicht so ganz klappen will, werfe ich einen Blick in dieses kleine schwarze Büchlein und fasse neuen Mut und tanke neue Kraft. Eben weil ich ja zu einem ganz bestimmten Tag an mich geglaubt und jenes Ziel für mich formuliert habe.

Der Organisationsnerd, der Listen, Pläne und Analysebögen liebt, darf gerne einen schönen Jahresplan entwerfen. Gerade bei der Gestaltung darf jeder so kreativ sein, wie er mag. Inhalt dieser Planer ist alles, was gefällt und was an Zielen in Angriff genommen werden soll. Angefangen bei einem kleinem Motivationsbüchlein, welches ich mir angeschafft habe, bis hin zur Kalendergestaltung, über Planer für Tage, Wochen oder gar Monate, ist der Kreativität keine Grenze gesetzt. 

Meine Ziele für 2016 ist neben dem Erlernen der russischen Sprache, eine Leidenschaft, die auf alte Schultage zurückzuführen ist, das Erlernen des Nähens. Beides ist für sich genommen ein kreativer und zugleich kognitiver Prozess, der Geduld, Ausdauer und den Glauben an seine eigenen Fähigkeiten in sich trägt. Auch werde ich dieses Jahr ein kleines Dankbarkeitstagebuch anlegen, um Momente des Älltäglichen (wieder mehr) zu schätzen wissen. Angefangen bei einer Einladung auf einen Kaffee, über die Hilfe beim Umzug bis hin zur Dankbarkeit gegenüber dem Busfahrer, der noch so nett auf mich gewartet hat. Allein der Gedanke, dass diese Sachen nun doch nicht selbstverständlich sind, schafft Achtsamkeit gegenüber meiner Umwelt aber auch gegenüber meiner eigenen Person. 

In der russischen Kultur besagt ein Neujahrs-Sprichwort; „Как Новый год встретишь, так его и проведёшь.“ – Wie du das neue Jahr empfängst, so wirst du es auch verbringen. Mit vielen positiven Gedanken und wundervollen Zielsetzungen möchte ich mein Jahr starten. In diesem Sinne möchte ich Euch ermutigen, die eigenen Ziele und Wünsche ernst zu nehmen und wünsche Euch einen großartigen Januar mit allerhand Impressionen und Inspirationen! 

Dieser Artikel wurde vom Gastautor Julia Heyer (Berlin) geschrieben.

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